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Ein stürmischer Disco - Abend

„Oh man...“, dachte Vivien, während sie sich auf den Weg in die Diskothek `Denton´ machte. Von ihrer Wohnung aus war es etwa 1 Kilometer bis dorthin. Sie machte sich Gedanken über den Streit,
den sie nur wenige Stunden vorher mit ihrem Freund, Oliver hatte. Es ging wie immer, um seine Ex- Freundin, Jennifer.
Da Vivien sehr empfindlich ist, was ihre Gefühle Oliver gegenüber betrifft, gehen ihr solche Streitigkeiten sehr ans Herz.
Als sie nach ungefähr 15 Minuten an der Diskothek ankam, viel ihr als erstes ein Reklameschild ins Auge, dass direkt neben dem Eingang stand. „HEUTE NACHT LIVE DIE BESTEN STRIPPER DER GANZEN WELT!!!“ , stand darauf. Vivien dachte sich nichts weiter dabei und ging hinein.
Sie ging zielstrebig auf die Bar zu und beachtete gar nicht erst die viele Kerle, die ihr wahrscheinlich einen Platz neben sich anbieten wollten. An der Bar, setzte sie sich auf einen der Barhocker und bestellte sich beim Barkeeper erst einmal einen Wodka. Der Barkeeper, Kevin, fragte sie gleich:
„Was ist denn mit dir los? Du und Wodka, dass ist ja mal was ganz neues! Geht’s dir irgendwie nicht gut?“ Darauf antwortete Vivien nur: „Olli...“ Kevin holte den Wodka, und als Vivien diesen mit einem Mal austrank, war er total baff. „Wow...“, gab er nur verblüfft von sich, „ Du scheinst echt verzweifelt zu sein.“
Sie unterhielten sich noch eine Weile über Viviens Problem, mit Oliver. Bis nach einer guten Stunde vier super sexy Typen, alle ungefähr Kevins Alter, auf der Bühne erschienen. „Schau mal Viv“, sagte Kevin zu Vivien, als die Show begann spannend zu werden, „das wird dir gefallen und dich ein bisschen ablenken.“ „Na ja... wenn du meinst...“, gab diese nur nuschelnd zurück. „Doch, glaub mir!“, rief ihr Kevin zu, als die Musik begann lauter zu werden,“ denn jetzt kommt der KING“ . „Der King?“ , wiederholte Vivien, „warum nennt man ihn King?“ „Na, weil er der Beste ist, natürlich.“, gab Kevin nur halbherzig zurück. „ah ja...“, murmelte Vivien. Doch dann erschien er auf der Bühne, ein Muskelprotz, wie man ihn nur aus Filmen kennt, eingepackt in schwarzes glänzendes Leder. Vivien klappte die Kinnlade herunter : „wow...!“ Wie gebannt starrte sie auf den Stripper.
Ungefähr eine Stunde später, hatte er nur noch seinen Silber glänzenden Tanga an, und es wurde ausgelost, wer mit ihm hinter die Bühne verschwinden durfte. Ein Scheinwerfer wanderte durch den gesamten Disco Raum um die Person ausfindig zu machen. Dann plötzlich hielt der Scheinwerfer bei Vivien. Alle Leute um sie herum starrten sie an und der Typ auf der Bühne, sagte durch sein Mikrofon, „Nicht so schüchtern junge Dame. Kommen sie auf die Bühne, man erwartet sie bereits.“, Dann deutete er unverkennbar auf „den King“, im Silbertanga. Nach einer kurzen Weile stand Vivien auf und ging in Richtung Bühne, sie spürte die Blicke, aller im Rücken, wie sie ,sie Schritt für Schritt, bis zur Bühne hin, beobachteten. Nur noch gute 4 Meter, von der Bühne entfernt bekam Vivien es mit der Nervosität zu tun, als ihr der Stripper zu zwinkerte. „Endlich....“, dachte Vivien, als sie auf der Bühne stand. Viele Mädchen musterten sie neidisch, wie sie da oben stand und dicht bei ihr, der King. „Was nun?“, dachte Vivien, als der King plötzlich seinen Arm um ihre Hüfte legte und sie mit sanfter Gewalt hinter die Bühne schob.
Hinter der Bühne war ein langer schmaler Gang, von dem Links und Rechts, Türen zu den Umkleidekabinen und Wohnräumen, der Stripper, Sänger u. s. w. ausgingen. Sie gingen ein Stück, den Gang entlang, bis zur Tür mit der Nummer 21.
Aus Viviens Sicht:
Er schloss die Tür auf, öffnete diese und stieß mich in den Wohnraum. Dann schloss er die Tür wieder zu und verschwand in einem kleinen Zimmer, dass das Bad zu seien schien. In dieser Zeit sah ich mich ein wenig um, es bot sich mir ein erbärmlicher Anblick, das einzige was weiter in diesem Zimmer stand war ein Doppelbett, ein riesiger Kühlschrank, ein kleiner Kleiderschrank aus dem ein Paar Boxerschorts hingen und ein Tisch neben dem 2 Stühle standen. Ich ging langsam am Badezimmer vorbei, auf einen der Stühle zu, da rief er aus dem Bad, „Du kannst dich auch aufs Bett setzen, dass ist bequemer.“ Ich folgte seinem Angebot, ging zurück und setze mich auf die Bettkante. Wenig später, kam er dann aus dem Bad, bekleidet mit einer Jeans und einem schwarzen T- Shirt, ging zu einem der Stühle, nahm diesen, stellte ihn ein paar Meter vor mir hin und setzte sich, breitbeinig vor mich. Dann sah er mich an und fragte:“ Wie heißt du, Süße?“ Ich sah ihm leicht nervös ins Gesicht und antwortete:“ Mein Name ist Vivien. Nennen sie mich bitte nicht Süße.“ Daraufhin stand er auf und sagte, mit fast vertrauen erweckender Stimme:“ Na fein, Vivien. Aber nur wenn du mich nicht siezt. Denn so alt bin ich noch nicht.“, er lachte kurz auf, dann schwieg er und setzte sich wieder. „Darf man fragen, wie alt du bist?“, flüsterte ich in seine Richtung. „Hm? Aber sicher, ich bin 27, und du?“ „18!“, antwortete ich, wie aus der Pistole geschossen. „Okay.“, antwortete er mir, gleichgültig. Ich spürte, wie mir die Röte ins Gesicht schoss, als er plötzlich ,ein zweites Mal, aufstand und sich dicht neben mich, auf die Bettkante, setzte. Dann spürte ich, auf einmal seine eine Hand, an meinem Po. Ich wandte meinen, Kopf zu ihm und schaute ihm, direkt in die Augen. Sein Gesicht, kam dem meinen, ganz langsam, näher und näher, bis sich unsere Nasenspitzen berührten. Das klopfen, meines Herzen, dröhnte mir lauter denn je, in den Ohren, doch ich ignorierte es. Dann überkam es mich, ich hob meine rechte Hand, strich ihm mit dieser durchs Haar, schloss die Augen und küsste ihn. Es war ein langer, inniger Kuss, den ich nicht so leicht vergessen würde. Ich öffnete meine Augen, keiner von uns sagte ein Wort bis ich die Stille, mit einer –wie ich, im Nachhinein fand, bescheuerten- Frage durchbrach, „Wie heißt du eigentlich?“ Er schaute mich verdutzt an und sagte dann, „Jonathan. Aber Freunde nennen mich Jack oder ´King´.“ „Gut, dann werde ich Jack zu dir sagen.“ Ohne, dass ich etwas dagegen tun konnte, schaute ich auf seinen Mund, mit den weichen schmalen Lippen. Dann machte er wieder Anstalten, mich küssen zu wollen, ich war dem nicht abgeneigt. Und schon begannen wir, unter heftigem geknutsche, einander auszuziehen. Er begann, ganz langsam und vorsichtig, meine Bluse aufzuknöpfen während ich ihm die Hose öffnete, Dann zog er mir die Bluse aus und öffnete meine Jeans. Als ich nur noch in Unterwäsche, neben ihm saß, riss ich ihm das T- Shirt vom Leib und machte mich dann an seinen silbernen Tanga. .... Nun war er nackt. Aber dagegen, allein, nackt zu sein tat er schnell etwas. Er öffnete mir den BH, zog ihn mir aus und ließ ihn dann einfach fallen. Mit sanfter Gewalt schubste er mich rücklings aufs Doppel Bett, dann stand er auf. Ich schnappte mir die Decke, die direkt neben mir lag, und bedeckte mit dieser meinen Oberkörper. „Wollte ich jetzt wirklich mit Jack schlafen?“, dachte ich, „Er ist zwar ganz nett, aber er ist ein Stripper!“, sagte mir meine innere Stimme und ich schaute mir den nackten muskulöse Körper Jacks noch einmal, von oben bis unten an, dann schaute ich ihm mit einer Grimasse ins Gesicht. „Was hast du?...“, fragte er und schaute mich verdutzt an. „Ach nichts...“, murmelte ich. „Es ist nur...“, begann ich, „ich habe einen Freund und...“, ich brach ab, denn er schaute mich verführerisch an und meinte nur, „Ach, vergiss deinen Freund, doch für Heute nacht. Du willst es doch auch...“ „Ja, ich weiß...“, antwortete ich leise und zog, innerlich mit mir ringend, langsam die Decke von meinem Oberkörper.
Er schaute sichtlich beeindruckt, auf meine Oberweite, fasste sich aber auch gleich wieder. Dann ging er ans Bettende und kroch von unten auf mich zu, bis er über mir war.
„Oh mein Gott....!“, schoss es mir durch den Kopf, „so nervös und gleichzeitig erregt, war ich das letzte Mal, als ich mit Oliver geschlafen habe....“ Er küsste mich zärtlich und wanderte dann mit den Küssen, über meinen Busen bis hin zu meinem Slip, dann zog er mir auch diesen aus.
Nur Sekunden später , schliefen wir miteinander.
Ich wachte dann irgendwann auf und hatte das Gefühl eine Ewigkeit geschlafen zu haben, ich sah mich nur kurz um und merkte, das ich immer noch im Zimmer von Jack war. Er war nicht da. Ich stieg aus dem Bett und zog mich an. Als ich fertig war, dachte ich an Oliver.
Was würde er wohl sagen, wenn er erfährt, das ich mit Jack, ich meine mit einem Stripper, geschlafen habe? Würde er mich dann verlassen? Oder zusammenschlagen? Oder beides? Angsterfüllt ging ich, durch einen Hinterausgang, nach draußen. Nach einer halben Stunde, ich ging extra langsam, kam ich an dem Mehrstock Haus an, in dem Oliver und ich wohnten. Ich ging hinein, stieg in den Fahrstuhl und dachte, „Oh Gott, was soll ich bloß Olli sagen, wo ich die ganze Nacht und wohl möglich den halben Tag war?...“
Ein kurzes, schrilles Geräusch ertönte und der Fahrstuhl hielt in der dritten Etage. Ich suchte in meiner Jackentasche nach dem Wohnungsschlüssel, doch ich fand ihn nicht. Also klopfte ich mit Schweiß nasser Hand an die Wohnungstür. „O... O... Oliver?... Bist du da? Mach doch bitte die Tür auf.“ „Er wird dir nicht antworten, geschweige denn die Tür öffnen!“, ertönte plötzlich eine vertraute weibliche Stimme hinter mir, im Treppenhaus. Ich drehte mich um und sah direkt in die Augen meiner Nachbarin - und nebenbei bemerkt guten Freundin- Nicola Hansen. „Warum wird er mir nicht aufmachen, Nicola?“, fragte ich mit halb erstickter Stimme, „Ist was passiert?“ Mit großen Augen starrte ich sie an, auf eine Antwort gespannt. „Ach....“, begann Nicola gelangweilt, „nö, es ist nichts passiert...“ Sie drehte sich um und ging langsam, fast schon schleichend, zu ihrer Wohnungstür. „Wenn man davon absieht, das er Gestern abend zugekifft und angetrunken vor meiner Tür stand und dann....“, sie machte eine quälend lange Pause, die mich fast um den Verstand brachte. „Und dann....?!“, führte ich fort ohne den Blick von ihr zu nehmen. „Und dann, ist der arme Schlappschwanz vor mir zusammengebrochen!“ Eine ebenso lange Pause trat ein und in meinem Kopf drehte sich alles, hat er mich mit Jack, ich meine dem Stripper, gesehen und sich dann aus Trauer und Wut zugesoffen? Oder noch schlimmer hat er es einfach so getan? Ich machte mir solche krassen Vorwürfe. „Er liegt übrigens bei mir auf der Couch und schläft seinen Suff aus...“, sagte Nicola an mich gewandt während sie die Tür aufschloss. „Komm rein und schau ihn dir an. Ich denke, er braucht jetzt seine immer- für- ihn- da- seiende- Freundin“ Sie lächelte mich kurz an und ging dann in ihre Wohnung. Ich folgte ihr und sah auch sofort, meinen armen Schatz auf dem Sofa liegen. Nachdem ich die Tür geschlossen hatte, ging ich zu ihm. Seine Stirn glühte und er stank nach allem möglichen was Alkohol enthält. Nicola kam aus ihrer kleinen Küche mit einem Eisbeutel. Welchen sie Oliver auf die Stirn legte. „Oh Gott...!“, ich fing fast an zu weinen, als ich ihn so sah.

Ich blieb den Tag über bei Nicola und schlief in der Nacht auf dem Boden, neben Oliver. Am nächsten Tag, ich war schon wach und trank mit Nicola einen Kaffee in der Küche, hörte ich ein schwaches müdes Stöhnen aus dem Wohnzimmer. Sofort rief ich, „Er ist wach, Nici!“ und eilte zu Olli, der bereits vergeblich versuchte auf die Beine zu kommen. „Wo bin ich? . . .“ Er rülpste laut und blinzelte mich dann müde an. „Ach, du Scheiße . . . Du . . .hier . . .? In der Disse . . .?“ Ich hievte ihn wieder auf die Couch und legte meinen Zeigefinger sanft auf seine Lippen, um ihm zu signalisieren das er nicht sprechen soll, doch er ignorierte es und sabbelte weiter vor sich hin. „Ich muss . . .fertig trinken . . . sonst ist es . . .vorbei . . .!“ „Vorbei!? Was ist vorbei? Oliver hörst du mich? Sprich vernünftig, du bist nicht mehr in der Disco. Du musst auch nichts trinken. Du bist in Nicolas Wohnung. Auf ihrer Couch.“ Nach dem ich das gesagt hatte starrte er mich mit entsetzen an und fiel erneut in Ohnmacht. „Der is ja total durchgeknallt . . .“,sagte Nicola spöttisch und grinste fies. “Also, noch eine Nacht will ich ihn nicht bei mir behalten. Den Gestank krieg ich doch nie wieder aus der Couch!“ Sie sah mich sauer an. „Schon gut“, entgegnete ich, „ich nehme Oliver ab heute wieder mit rüber.“ „Gut, aber mach hinne, ich erwarte noch Besuch, wenn du verstehst, ich will nicht gestört werden.“ „Jaja, amüsier dich gut“, ich verdrehte die Augen als sie grad nicht hinsah, „Trotzdem vielen Dank für deine aufopfernde und selbstlose Hilfe.“ Ich grinste sie doof an und sie meinte darauf nur meckernd, „Jetzt verzieh dich und nimm das Stinktier mit!“ „Is ja gut.“ „Und stör mich Heute abend nicht, kapito?!“ Ich zeigte mit meinem rechten Daumen nach oben und sagte, „Geht klar.“ Dann half sie mir, Oliver huckepack zu nehme, wir verabschiedeten uns und ich ging aus ihrer Wohnung. Ich wollte gerade unsere Wohnungstür öffnen, da rief mir Nicola hinterher, „Ähm, Viv, wie willst du ohne Schlüssel in die Wohnung kommen? Also, ich könnte das nicht.“ Sie zog eine Augenbraue hoch und ließ ihren Zweitschlüssel vor meinem Gesicht hin und her baumeln. „Ach ja, hatte ich ganz vergessen...“ Sie gab mir den Schlüssel, ich schloss auf und als ich ihn ihr wieder gab meinte sie mit zugehaltener Nase, „An deiner Stelle würd ich ihn waschen.“ „Ich soll ihn waschen?!“ „Na klar, er ist doch dein Freund! Du teilst mit ihm ein Bett, da wirst du ihn doch wohl auch waschen können!“ „Du teilst dein Bett auch mit vielen Männern, aber waschen tust du die auch nicht....“ Sie blies ihre Backen auf und wurde knallrot im Gesicht, bevor sie so richtig los meckern konnte verabschiede ich mich und knallte ihr die Tür vor der Nase zu. Nachdem ich Oliver auf unserem Doppelbett platziert hatte ging ich noch einmal zur Tür und öffnete sie einen Spalt breit. Nicolas rotes Gesicht verschwand gerade hinter ihrer Tür, während sie leise vor sich hin meckerte. Ich schloss die Tür wieder und kicherte leise, denn ich wollte Oliver nicht wecken. Als ich zurück ins Schlafzimmer ging, hörte ich bereits ein stöhnen und das Rascheln der Bettdecke. „Vivien...“ Ich ging zu ihm und er schloss mich auch gleich in die Arme. „Was hast du denn? Du zitterst ja.“ „Ach, ich bin nur so glücklich, das du wieder bei mir bist.“ Wir lächelten einander an und standen dann beide auf. „Ich würde vorschlagen du gehst erst mal duschen und dann reden wir.“ „In Ordnung.“ Während er duschte schlug ich das Bett auf und zog mich um. Nach etwa Zwanzig Minuten kam er aus dem Badezimmer, nur mit einem Handtuch, welches sein bestes Stück bedeckte. „Jetzt siehst du richtig frisch und sauber aus, Und stinken, tust du auch nicht mehr.“ Wir lachten zusammen laut auf und kriegten uns erst nach Fünf Minuten wieder ein. Dann sah er mich ernst an und wir setzten uns aufs Bett. „Sag mir bitte, was Gestern abend passiert ist. Ich kann mich an nichts erinnern...“ „Du kannst dich wirklich an gar nichts erinnern?“ Ungläubig starrte ich ihn an. „Wirklich, ich weiß nicht einmal ob ich gestern zu Hause oder wo anders war...“ Er grinste nervös und schaute zu Boden. „Das ist nicht schlimm ich erzähl dir einfach, was ich vom vorgestrigen Abend mitbekommen habe.“ „Das ist nett. Aber bitte nicht zu ausführlich, auf Details lege ich keinen Wert.“ Er begann sich umzuziehen während ich ihm alles erzählte. Natürlich kam kein Wort von der Nacht mit Jack über meine Lippen. Nachdem ich fertig war, wurde er ganz blas im Gesicht und kroch dann ins Bett. „Du brauchst dich nicht zu schämen, das kann doch jedem Mal passieren.“ Er sah mich vorwurfsvoll an und meinte. „Dir ist das aber noch nie passiert!“ „Ich bin ja auch nicht du. Aber mal davon abgesehen, trinke sowieso nur selten alkoholische Getränke.“ „Hör mir bloß auf damit, mir ist das Ganze schon peinlich genug!“ „Is ja gut... Aber mal was anderes. Warum hast dich denn so zugedröhnt? Gabs n bestimmten Grund? Ne Wette oder irgendwas anderes? Oder hatteste einfach mal bock auf n zugekifften Schädel?“ Ich grinste zögernd doch dann verging mir jegliches grinsen, denn er schaute mich ernst an. Ernster als sonst, wenn er ernst guckt. Zu ernst.“ Ich hab dich gesehen....“ sagte er mit betont ruhiger Stimme, während er mir tief in die Augen sah. Für mich brach eine Welt zusammen. Ich hatte das Gefühl mir bräche der Boden unter den Füßen weg. Doch ich versuchte so ruhig wie möglich zu bleiben. „Du willst mich gesehen haben? Wobei denn und wann? Gestern kann nicht sein, da warst du zu bis oben hin.“ Du weißt aber nicht ab wann ich zu war. Ich hab dich gesehen, als du in dieses Stripplokal gegangen bist und...“ „Du bist mir nachgeschlichen?! Wie kannst du nur?!“, sagte ich bestürzt, konterte aber geschickt, „ Das ich in diese Diskothek gehe ist doch wohl das normalste auf der Welt. Ich gehe da immer hin wenn wir Streit hatten.“ „Ach, und dann lässt du dich von nem Stripper durchnehmen, oder wie?!!!“ „Wie kannst du nur so etwas unverschämtes behaupten?! Ich strippe, ach Quatsch, ich vögel doch nicht mit jedem X- beliebigen Typen rum! Was denkst du von mir?! Kevin meinte ich sollte mir die Show mal anschauen, um mich ein bisschen abzulenken. Aber ich habe nicht mit dem Typen geschlafen!“ Immer röter werdend schnappte ich nach Luft während Oliver antwortete. „Und wer ist Kevin nun schon wieder?“ „Kevin ist der Barkeeper im `Denton´. Und der Bruder von Nicola, also ganz ruhig, er ist nur ein guter Freund.“ „Ich bin ruhig, Du bist hier diejenige, die am laufenden Band schreit. Ich hör nur brav zu und lass mir erklären, was ich Vorgesternabend gesehen habe.“ Ja klar, jetzt bin ich wieder schuld! Du Unschulds- Lamm!“ „Okay, ich nehme das jetzt als Erklärung so hin und würde jetzt gern wieder Frieden schließen, währe das möglich, du zuckersüße Zimtzicke?“ Langsam, ganz langsam ging ich von 180 auf 150 und dann immer so weiter bis ich mich dann irgendwann beruhigt hatte. „Ja, na gut, Frieden.... Aber unterstell mir nie wieder so ne Sauereien? In Ordnung?“ „In Ordnung.“ Wir umarmten und küssten uns leidenschaftlich. Nach einer Weile legten wir uns hin und löschten das Licht. Kurze Zeit später schliefen wir beide endlich ein.
Mitten in der Nacht wachte ich urplötzlich auf, weil jemand meinen Hintern streichelte. Es war Oliver, er schien schon darauf gewartet zu haben, das ich wach werde, denn er lächelte mich breit an und wurde ein wenig rot im Gesicht. Ich brauchte ein Weilchen um wach zu werden, doch ich wußte sofort warum er mich so zärtlich geweckt hatte. Er kam näher zu mir wir kuschelten eine Weile dann küssten wir uns und wenig später, hatten wir noch viel mehr Spaß miteinander.
Der nächste Morgen war einfach wunderschön, ich schlief bis zum Mittag und als ich wach wurde, blinzelte ich verschlafen gegen die Sonne. Alles war einfach schön. Olli lag neben mir und schlief noch seelenruhig. Ich streichelte sein Gesicht und stand dann auf. Nachdem ich mir einen dünnen Morgenrock übergeworfen hatte ging ich auf den Balkone. Die Sonne thronte am Himmel als allmächtiges Licht und nicht eine Wolke am Himmel. Ich setzte mich auf einen der Stühle und summte mein Lieblingslied. Alles war einfach perfekt.
Seit diesem Erlebnis hatten Oliver und ich nur noch wenig Streit.
Ich bekam ein Kind und wir nannten es Jack, denn diese Nacht, werde ich nie vergessen.
The End



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