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Kimié - Was ist los mit mir???

„Erzählen Sie mir, bitte, was Sie bedrückt.“, sagte die Frau mit den grauen langen Haaren und der großen Brille sanft, nachdem sie mir einen Stuhl angeboten hatte. „Und ich dachte bei einer Psychologin müsste ich auf einer Couch liegen. Na ja. Ist ja auch egal...“, stotterte ich und ließ mich langsam nieder. „Versuchen Sie mich nicht als die solche zu sehen, sonder mehr wie eine gute Freundin oder ein Tagebuch, dem Sie Ihre Geheimnisse anvertrauen.“, versuchte die Frau mein Vertrauen zu gewinnen, bevor sie sich in einen Tiefroten Sessel gesetzt hatte. „Das ist nicht so einfach, wissen Sie, ich führe kein Tagebuch und Freunde habe ich nicht so viele. Außerdem kenne ich Sie überhaupt nicht und da fällt es mir besonders schwer mein Herz auszuschütten.“, versuchte ich zu erklären. „Doch da Sie hier sind um mir etwas zu erzählen und unsere Zeit kostbar ist, denke ich Sie sollten sich überwinden.“, sie schlug einen gelben Block auf und begann etwas hinein zu schreiben. „Sie wirken auf mich, zwar auf diese Weise nicht sehr vertrauenswürdig, doch ich werde es versuchen.“, ich wollte gerade beginnen, da stürmte meine ältere Schwester in den Raum. „Kimi! Kimi!“, rief sie und zog mich vom Stuhl. „Was ist denn?“, fragte ich sie und wehrte mich gegen ihren festen Griff. „Vergiss die Psycho- Tante! Die raubt dir nur dein Geld und kann dir auch nicht helfen.“ „Na hören Sie mal, junges Fräulein!“, empörte sich die Frau. Doch es war schon zu spät. Kyra hatte mich bereits aus dem Zimmer, durch den Flur, aus der Wohnung ins Treppenhaus gezerrt. „Was soll denn das, Kimi?“, fragte sie mich. „Wieso, was meinst du?“, antwortete ich stirnrunzelnd. „Was hast du denn für Probleme, das du freiwillig zu so ner Psycho- Tante gehst?“ Darauf antwortete ich nicht und ging nur an ihr vorbei aus dem Gebäude. „Kim! Warte!“ „Ich will nicht darüber reden, Kyra.“, sagte ich leise als sie hinter mir her rannte. „Aber, du weißt doch das du mir alles sagen kannst.“ „Ja, ich weiß. Aber das ist etwas, das ich nicht mit dir besprechen kann. Versteh mich richtig, ich würd dir gern davon erzählen, aber du würdest es nicht verstehen.“, ich ging weiter, „Tut mir leid, Kyra.“ „Mir auch. Ich hätte dir gern geholfen.“, sie blieb stehen, drehte sich um und ging.
Ich hätte wirklich gern jemanden, mit dem ich über sowas reden könnte, doch meine Schwester wäre echt nicht der richtige Gesprächspartner. Ich wählte deshalb, diese Psychologin. Ich dachte eine Außenstehende, die, die Psyche von Jugendlichen studiert hat könne mir helfen. Im Nachhinein finde ich es albern, weil es eigentlich was total normales ist was mich bedrückt. Aber wenn es so normal ist, warum hab solche Probleme damit? Ich trau mich ja noch nicht mal es auszusprechen...
„Hey Kimié!“, begrüßte mich meine Klassenkameradin Lyn. Ich war am nächsten Morgen extra früh aufgestanden, um mich mit ihr an der Bushaltestelle zu treffen. Lyn fiel schon von weitem mit ihren knallroten Haaren auf, die sie sich am Wochenende gefärbt hatte, während ich mir die Psycho- Tante aus der Zeitung suchte. „Hey Lyn! Na, wie war dein Wochenende?“, fragte ich sie, als wir in den Schulbus stiegen. „Ganz gut, bis auf die Tatsache, das meine Mutter fast nen Herzinfarkt bekam als sie meine Haare sah.“ Wir mussten beide laut lache, was die Blicke einiger aus den vorderen Reihen auf uns zog. „Und wie war dein weekend so?“, fragte sie, nachdem wir uns wieder beruhigt hatten. „Ganz okay, habe relaxt und für die Chemiearbeit gebüffelt.“, antwortete ich mit verschwitzten Händen und zittriger Stimme. „Oh man, Shit, die Arbeit.“, sie schlug sich mit der Handfläche gegen die Stirn, „Die hab ich total vergessen!“ Ich zog meinen Ordner aus der Tasche und holte die kleinen Merkzettel aus einer Folie, die ich eingeheftet hatte. „Hier, damit kannst du bis zur dritten Stunde lernen. „Danke Kimié!“, sie umarmte mich und drückte mir einen Kuss auf die Wange.
Lyn ist meine beste Freundin und wir kennen uns seit der ersten Klasse. Wir haben uns auch zusammen für die selbe Oberschule beworben und sind in die selbe Klasse gekommen. Sie gefiel mir von Anfang an, wegen ihrer fröhlichen Art und ihrer kaum zu übersehenen Schludrigkeit. Bei ihr ist mir zum ersten Mal aufgefallen, das mit mir etwas nicht stimmt.
Nach dem Unterricht blieb ich noch eine Weile in der Bibliothek, wegen dem Biologietest am nächsten Tag. Insgeheim hoffte ich Tara und Sarah nicht zu begegnen. Nach einer Stunde, in der ich mir vier Bücher über den Blutkreislauf und die Atemwege herausgesucht hatte, standen sie jedoch leider vor mir. Obwohl ich nur die Bibliothek verlassen wolle, hielten sie mich zurück. „Hey Kimilein, was hast du denn da?“, fragte Tara höhnisch und kam auf mich zu. „Nichts, nur Bio- Bücher.“, antwortete ich knapp und sah auf den Boden. Sie legte eine Hand auf die Bücher in meinem Arm und meinte, „Sieh mich an, wenn ich mit dir rede.“ Ich blickte auf und starrte ihr in die dunklen stark geschminkten Augen. „Geht doch.“, sagte sie abfällig und riss mir die Bücher aus der Hand, so dass sie zu Boden fielen. „Hubs! Das tut mir aber leid.“, gackernd lachend verschwanden die beiden. Mit glasigen Augen, kniete ich mich hin und sammelte die Bücher wieder auf.
Tara und Sarah waren auch in meiner Grundschulklasse. Schon damals haben sie mich geärgert. Aber sie haben bei mir auch leichtes Spiel, ich wehre mich nicht. Zu wenig Selbstvertrauen und zu wenig Mut einfach mal „Haut ab und laßt mich in Ruhe!“ zu sagen. Ich bin feige und das wissen sie. Und doch ist Sarah nicht so gemein wie Tara. Ich mochte Sarah, auch wenn sie immer daneben steht wenn Tara sich über mich her macht. Das war wohl die Chemie.
„Hey, warte, ich helfe dir.“, ein Junge, der alles beobachtet hatte, kam zu mir. „Danke.“ Er gab mir die letzten zwei Bücher und sagte, „Bitte.“ Ich lächelte ihn an und meinte freundlich, „Ich bin Kimié Oda und du?“ „June Amuro, ich bin für die Ordnung in der Bibliothek verantwortlich. Ich hab dich schon öfter hier gesehen, du hast immer eine Menge Bücher an deinem Schreibtisch und bleibst sehr lang.“ Er grinste, „Und du bist eine, der wenigen, die ihre Bücher wieder in die Regale räumt und sie nach ausgeliehener Zeit pünktlich zurückbringt.“ „Na, du weißt ja gut Bescheid, June.“ Mein Blick huschte zur Uhr, die über der Eingangstür hing. “Oh ich muss los, war nett dich kennengelernt zu haben.“ Lächelnd ging ich nach Hause.
June Amuro. Die Amuros waren in der ganzen Schule dafür bekannt, das sie sich nur mit dem aller Feinsten abgaben und reine Einser- Kandidaten sind. Wenn ich in die Bibliothek ging war mir June nie aufgefallen. Auf dem Schwarzen Brett standen immer die Stundenpläne für alle Jahrgänge, die Noten, der geschriebenen Arbeiten und Zwischen- und Zeugnisnoten. Mir war schon oft aufgefallen, das frühere Amuros, wie Takahashi Amuro, Jano Amuro oder Tatsuja Amuro reine Einser- Schreiber waren und mit einem Gymnasialabschluss die Schule verließen, nur June hatte Fünfer oder Vierer. Das scherte mich aber recht wenig, ich kannte ihn nicht und hatte mit mir zu tun.
„Kimié!“, empörte sich meine Mutter am Abend, „Kimié Kasué Shira Oda, komm sofort runter. Von meinem Bücherberg ablassend, trottete ich die Treppe hinunter und ging in die Küche zu meiner Mutter. Kyra stand neben ihr und ging als ich kam. „Kimié, mein Schatz, wieso hörst du denn nicht?“, fragte meine Mutter. „Ich war mit Lernen für Morgen beschäftigt.“, antwortete ich und setzte mich an den kleinen Tisch, meiner Mutter gegenüber. „Kyra meinte, du hättest dich am Sonntag bei einer Psychologin auf die Couch gelegt.“, sie versuchte mir in die Augen zu schauen, „Ist das wahr, Kimi?“ „Ja.“, sagte ich trotzig. „Was ist los mit dir? Glaubst du, du könntest uns nichts mehr erzählen?“ „Mum, ich will nicht darüber reden.“ „Ich aber. Kimié, lass mich doch wenigstens versuchen, dir zu helfen.“ Ich stand auf. „Was glaubst du, warum ich dir, Dad und Kyra nicht gesagt habe, wo ich war? He? Weil ich keine Hilfe von euch will!“ Schnell verließ ich die Küche und ging die Treppe hinauf in mein Zimmer.
Ans Lernen war für mich an diesem Abend nicht mehr zu denken. Kyra, diese miese Schlange, hatte Mum tatsächlich von meinem Besuch bei der Psycho- Tante erzählt. Dafür haßte ich sie an diesem Abend und sprach die nächste Woche über nicht ein Wort mit ihr.
Am nächsten Morgen ging alles schief: mein Wecker klingelte nicht, wir hatten keine Toasts mehr fürs Frühstück, ich verpasste den Bus und kam zu spät zu meiner Bio- Arbeit. Total fix und fertig auf der Bereifung ging ich nach der vierten Stunde auf den Hof zur großen Pause. Ich sah schon Tara und Sarah auf mich zu kommen, da kam mir von der anderen Seite June entgegen und die beiden Mädchen drehten ab. „Hallo June.“ „Hey Kimié, na wie geht’s?“ „Nicht sonderlich. Aber ich will dich nicht damit nerven.“, sagte ich matt. „Doch, bitte, nerv mich.“, er grinste und wir setzten uns auf eine Bank.
Ich erzählte ihm, was mir heute alles schief gegangen war und fühlte mich danach sogar ein bisschen besser. Aber was mir am meisten Freunde machte, war, das Tara und Sarah mich in Ruhe zu lassen schienen, wenn June in meiner Nähe war.
„Hey, ähm, Kimié?“, begann June am Freitag, als wir uns zufällig in der Mensa zum Mittag essen trafen und er einen Tisch für uns gefunden hatte. „Ja, was is denn?“, fragte ich ihn und nahm einen Schluck aus meiner Wasserflasche. „Ich würd mich gern mal außerhalb der Schule mit dir treffen. Hättest du Lust?“ „Klar, wieso nicht.“, ich sah ihn an und fragte, „Wo und wann würde es dir denn passen?“ „Ladies first.“, sagte er prompt. „Ich würde gern mal wieder bowlen gehen, kannst du bowlen?“ „Nicht besonders gut aber naja. Ich kann dich abholen, wenn du magst.“ „Okay, morgen um 14.00 Uhr? Ich schreib dir meine Adresse auf.“
Ich zog einen Zettel aus meiner Tasche und schrieb Kirschblüten- Allee 22 drauf. Er sagte, er fände meine Handschrift schön und das er jetzt zum Sportunterricht müsse. Er wirkte irgendwie nervös, was ich nicht ganz verstand. Aber ich fand es toll, mich mal mit ihm zu treffen. Das lenkte mich ein wenig von meinen Sorgen ab.
Wieder zu hause angekommen, war Mum im Keller und bügelte, Kyra hatte ihren Keyboard- Lehrer da und Dad war in seinem Büro und stempelte Papiere ab. Dad wußte nicht von meiner Fast- Sitzung bei der Psycho- Tante, also hielt ich es für das Beste ihn zu fragen, ob ich am Samstag bowlen gehen darf. Ich klopfte an seine Bürotür und er rief, „Herein, wenns kein Schneider ist!“ „Hey Dad, ich bin es.“, sagte ich und trat ein. „Setz dich Kimilein, was hast du auf dem Herzen?“ Er drehte sich von seinem Computer weg, zum Schreibtisch hin und bot mir einen Stuhl an. „Ich schreibe in der nächsten Woche keine Tests und da wollte ich fragen- “ „Kimié,“, unterbrach mich mein Vater, „es dreht sich nicht immer alles nur um die Schule. Natürlich, gute Noten und ein guter Abschluss, sind Voraussetzung für einen guten Job, aber so wie du dich jetzt hineinkniest brauchst du dir um das nächste Wochenende echt keine Sorgen machen. Mein kleiner Streber- Schatz.“, er schüttelte den Kopf. „Pass auf,“, er holte sein Portemonnaie aus der Hosentasche und gab mir einen 20 Euro Schein, „mach dir damit ein schönes Wochenende, okay?“ Überrascht nahm ich das Geld entgegen und verließ dankend sein Büro und ging in mein Zimmer.
Ich wußte, das mein Vater nicht viel davon hielt, wie ich meine Noten aufpolierte. Ich lerne zu viel, meint er und habe kaum noch Freizeit. Aber, das er mir sogar Geld gibt, damit ich mich freiheitlich vergnüge, hätte ich nicht gedacht. Meine Familie erstaunt mich immer wieder.
Früh um 6.00 Uhr war ich am nächsten Tag schon wach. Ich konnte nicht länger schlafen, aufgrund eines mehr als offenkundigen Traums: Ich war mit June auf der Bowling Bahn und neben uns spielten ein paar Mädchen. Sie trugen alle Schweißbänder, die waren bunt, die Farbstreifen gingen von dunkel nach hell. Sie winkten mich zu sich und gaben mir auch eins. Ein Mädchen mit langem schwarzen Haar und haselnussbraunen Augen strich mir mit einer Hand über die Wange und küsste mich auf den Mund.
Man sagt doch, Träume kommen aus dem Unterbewusstsein. Genau das ist es wovor ich die ganze Zeit Angst hatte, das mir ein Mädchen die Zunge in den Hals steckt und ich das auch noch toll finde. Aber das war nur ein Traum, ich sollte mich beruhigen.
Noch einmal tief durchatmend, ging ich die Treppe hinunter als es an der Tür läutete. Es war June. Auf seinem Motorrad fuhren wir zum größten Bowling- Center der Stadt. Er lud mich ein und nachdem wir uns die passenden Schuhe gesucht hatten und eine freie Bahn, bekam ich wie wild Herzklopfen: neben uns spielten vier Mädchen mit bunten Schweißbändern. June hatte bereits den ersten Wurf gemacht, also konnten wir die Bahn nicht wechseln. „Kimié, du bist dran.“, rief er und riss mich damit aus meinen Befürchtungen, wegen der Mädchen. „Ich komme gleich, spiele du doch erst mal für mich. Zum warm werden.“, ich grinsten ihn nervös an und verschwand blitzschnell aufs Mädchenklo.
Ich war geschockt. Sollte sich mein Traum bewahrheiten? Würde dieses Mädchen sich tatsächlich an mich ran machen? Aber halt. Stop! Zurückspulen und Standbild. Es waren nur vier Mädchen und in meinem Traum waren es fünf. Die Schwarzhaarige, sie war nicht dabei! Angst kroch mir den Rücken hoch und ließ mich schaudern.
Die Tür zum Mädchenklo schwang auf, kurz nachdem ich meine Kabine verlassen hatte. Es war das Mädchen mit den langen schwarzen Haaren. Sie schien nicht auf die Toilette zu müssen, sondern wusch sich nur die Hände und zog ihren Lidstrich nach. Dann drehte sie sich zu mir um. Ich stand die ganze Zeit über wie angewurzelt vor meiner Kabine. „Hallo, ich bin Minoru. Und du bist?“ Ich löste mich aus meiner Starre und sagte, „Schon wieder weg. Tut mir leid, ich wollte dich nicht anstarren.“ Auf halbem weg zur Tür, schwang diese auf schon auf und zwei weitere Mädchen traten ein. Sie waren aus dem selben Bowling- Team, sie trugen die Schweißbänder. Minoru sah die beiden an und sie stellten sich so vor die Tür, das die Frau, die gerade hereinkommen wollte enttäuscht abziehen musste.
Was hatten die drei vor? Ob sie mich triezen wollten, so wie Tara und Sarah? Oder...? Ich brach meinen Gedanken ab und schauderte wiederholt. Mein Mund wurde trocken und meine Hände nass vor Schweiß. Ich hörte mein Herz schneller klopfen und es in meinen Ohren hämmern.
„Wie unhöflich.“, sie kam einen Schritt auf mich zu, „Ich habe dir ganz höflich meinen Namen gesagt und du denkst sofort ans Abhauen.“ Sie sah mich mit einem merkwürdig verträumten Blick an und kam einen weiteren Schritt näher. „Okay, ähm, ich bin Kimié. Freut mich, Minoru.“, ich schluckte schwer, als sie den Kopf leicht schüttelte. Ein paar Strähnen, ihres schwarzen Haares ruhten nun auf ihren Schultern. „Nein, nein, nein. Kimié, Mädchen, wie du, ich und...“, sie wies auf die beiden Mädchen vor der Tür, „begrüßen sich so.“ Minoru stand nun direkt vor mir, nahm meine Hand, streifte mir ein Band übers Handgelenk und schloss die Augen. Ihre weichen Hände, hielten mein Gesicht fest, als befürchte sie, ich könne weg zucken, was ich dementsprechend, dem was sie als nächstes tat, wohl auch getan hätte. Sie kam meinem Gesicht näher und gab mir einen Kuss auf den Mund.
Wow...!!! mein erster Kuss und das auch noch von einem Mädchen. Mir blieb echt die Spucke weg. Doch im Nachhinein muss ich sagen, das meine Nervosität echt umsonst war. Minoru war sehr sanft zu mir. Sie nahm mir die Angst vor dem, was mir schon bei Lyn aufgefallen war. Ich mag Mädchen lieber als Jungs. Minoru hat mir erklärt, das sie so etwas gelegentlich bei Mädchen macht, bei denen sie glaubt, das sie sich davor schämen, wie sie Mädchen gegenüber fühlen. Sie wurde meine Freundin. Wie ich jetzt „Freundin“ definiere könnt ihr selbst spekulieren!!!
The End
Ein 2. Teil kommt bestimmt.



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